„Medienkritische Bewusstseinsbildung“ – für Jugendliche

In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit verschiedenen inhaltlichen Aspekten des Internets. Es geht um den Schutz unserer Daten im Internet und die Frage, wie Überwachung den Menschen bestimmt und beeinflusst. Der Kurs dreht sich um Werbung und Verbraucherfragen, um Schönheitsideale unserer Gesellschaft, aber auch um sexualisierte Kommunikation im Internet, um Pornographie und Gewaltdarstellungen. In praktischer Arbeit analysieren wir Werbung und Musiktexte, üben einen Meldevorgang bei YouTube und diskutieren Vor- und Nachteile des World Wide Web und konkrete Möglichkeiten, sich zu schützen.

Retro flat communication icons set

 

 

Think, before you submit!

 

  • Bannerwerbung und versteckte Werbung, zum Beispiel auf Gaming-Websites und YouTube – Woran erkennt man diese?
  • Bin ich sexy, bin ich cool? – Schönheitsideale in unserer Gesellschaft und deren Wirkung
  • Rechtsextremismus im Netz – Internetrecherche, Musiktextanalyse, Beschreibung eines Meldevorgangs bei YouTube.
  • „Is ja voll Porno“ – sexualisierte Kommunikation im Internet, Musiktextanalyse
  • Datenschutz und das Recht auf informelle Selbstbestimmung, also das Recht, selbst über die Verarbeitung seiner Daten bestimmen zu können. Der technische Fortschritt und der Austausch von Daten weltweit aber ist derart dynamisch, dass die meisten gesetzlichen Regelungen der tatsächlichen Entwicklung hinterherhängen. Wir klären, was Daten sind und warum diese gesammelt und ausgewertet werden. Und nicht zu vergessen, von wem. Dabei verfolgen wir eine digitale Datenspur und versuchen diese wieder zu löschen. Hier wird ganz praktisch gelernt, dass eine Information, die einmal ins Netz geladen, schwer zu entfernen ist.

    Die Kinder und Jugendlichen werden durch die eigene Anwendung für das hochaktuelle Thema sensibilisiert und ermutigt, verantwortungsbewusst und vorausschauend mit ihren eigenen Daten umzugehen, Datenstreuung bewusst zu reflektieren, zu hinterfragen und bestenfalls zu verringern.