„Cybermobbing, Sexting & Datenmissbrauch“ – für Jugendliche

Der Medienkompetenzkurs „Cybermobbing“ richtet sich an Jugendliche und zeigt anhand verschiedener multimedialer Beispiele die teilweise verheerende Wirkung von Cybermobbing. Wann genau wird Mobbing zu Cybermobbing? Beispielsweise wenn diskriminierende Bilder und Fotos Anderer unerlaubt ins Netz gelangen, aber auch wenn Kontodaten gehackt, Passwörter gestohlen und Hass-Seiten auf WhatsApp oder Facebook erstellt werden. Wir beschäftigen uns zudem mit der Frage, welche Motivation hinter Cybermobbing steckt und was einen Mitläufer zum Mitläufer macht und wie man Zivilcourage stärken kann.

In eigenständiger Arbeit gestalten die Jugendlichen ein Plakat zum fairen Umgang im Netz und einen Verhaltenskodex für einen respektvollen Umgang in ihrer Schule. Zudem erfahren die Schüler verschiedene Möglichkeiten, sich vor Mobbing im Netz zu schützen.
Der Kurs gilt der Prävention von Cybermobbing sowie der Vorbeugung der Verletzung von Persönlichkeitsrechten anderer Menschen und stärkt somit die sozialen Kompetenzen der Schüler, da er an das Solidaritätsempfinden und das menschliche Miteinander appelliert.

Das Video von Handysektor auf www.handysektor.de unter der Creative-Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0 DE fasst das komplexe Thema Cybermobbing in wenigen unterhaltsamen Minuten zusammen:

Teil der Projektarbeit ist auch das Thema „Sexting“. Darunter wird die private Kommunikation über sexuelle Themen via SMS oder Smartphone-Chat verstanden. Seit der ungebremsten Verbreitung von Smartphones unter Schülern und Jugendlichen tritt Sexting verstärkt auf und hat die Verletzung der Privatsphäre sowie des Rechts am eigenen Bild zur Folge.

In engem Zusammenhang mit Cybermobbing und Sexting steht das Thema „Datenschutz und Datenmissbrauch“. Dieses hochaktuelle Thema wird ebenso Bestandteil des Kurses sein.

Diesen Medienkompetenzkurs biete ich auch für Kinder an.

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